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Mein Wochenausblick

  • 24.06.2018
  • Ausblick vom 17.06.
  • Ausblick vom 10.06.
  • Ausblick vom 03.06.

Der Handelsstreit und die Flüchtlingspolitik verunsichern auch weiterhin die Börsen, aber…

Für die kommende Woche einen richtungsweisenden Ausblick zu erstellen ist schier unmöglich. Zu viele Faktoren können die Börsen beeinflussen. Zum einen kann der Handelsstreit eskalieren was fast anzunehmen ist, da sich die bisherigen US-Handelspartner Trump nicht unterwerfen werden und dürfen denn sonst gehen die Erpressungen von Trump endlos weiter. Zum anderen dürfte in Deutschland und der EU, auch das politische Zerwürfnis die Anleger verunsichern. Deshalb erstelle ich nur einen kurzen Ausblick und werde diesen täglich ergänzen.

Beim S&P500 wie auch beim Dow Jones sieht es gar nicht so schlecht aus. Der Aufwärtstrend ist weiterhin intakt und bei beiden Indizes dürfte sich eine 4. Aufwärtswelle ausbilden. Auch der Nasdaq100 bewegt sich weiterhin auf sehr hohem Niveau.

Da sieht es bei Dax&Co deutlich schlechter aus. Der M- und S-Dax mussten in der vergangenen Woche deutlich Federn lassen, was sich mit der Divergenz bereits andeutete (siehe Wochenausblick vom 17.06.) und auch der Tec-Dax rutschte vom Allzeithoch wieder zurück in die Range. Der Dax verlor, ausgehend von den 13200, gute 700 Punkte und sollte nach Fibonacci, vom Tief bei den 11700 bis zu den 13200, das Korrekturpotential spätestens bei den 12350 (Fibonacci 61,8%) ausgeschöpft haben. Harren wir der Dinge, die in der kommenden Woche auf uns zukommen.

Wird der Handelskrieg für Dax&Co in den kommenden Wochen zum Risiko?

Trump lässt nicht locker und schürt den Handelskrieg mit China weiterhin. Europa dürfte auch wieder in die Schusslinie der Trump`schen Strafzölle kommen. Die möglichen Auswirkungen konnten die Anleger am Freitag bereits spüren. Nachdem der Dax sich am Donnerstag, bedingt durch Draghi wieder deutlich erholen konnte, gaben die Börsen am Freitag, ausgelöst durch die verbalen Angriffe von Trump gegen China, wieder deutlich nach. Positiv ist aber die Verteidigung der 13000ter Marke im Dax zu bewerten. Der Dow Jones wie auch der S&P500 gaben allerdings nur leicht nach, was den Dax, nachbörslich zu den 13060 brachte. Besser hielten sich hier insgesamt die Nebenwerte, lediglich der Tec-Dax musste deutlich Federn lassen, allerdings hatte dieser in den vergangenen Tagen kräftig zugelegt.

Für die kommende Woche wird weiterhin die Entwicklung zu den Straffzöllen im Blickfeld sein aber auch die anstehenden Daten zum US-Arbeitsmarkt und den Frühindikatoren zu den Einkäufen, am Donnerstag und Freitag, dürften starke Beachtung finden. Noch ist der Aufwärtstrend beim Dow Jones, wie auch im S&P500 und der Nasdaq intakt.

Dax&Co. Beim Dax wie auch bei den Nebenwerten ist der Aufwärtstrend weiterhin intakt. Beim M- u. S-Dax deutet sich zum RSI allerdings eine Divergenz an, die wir im Auge behalten sollten. Interessant wird es beim Dax. Hier nähert sich die 50 Tage-Linie der 200 Tage-Linie von unten. Wird die 200 Tage-Linie von der 50 TGL nach oben durchbrochen, dann ist dies ein starkes Kaufsignal. Warten wir es ab ob dies in den kommenden Tagen gelingt.

Ihr
Heinz Braunsteiner

Und plötzlich waren es nur noch 6. Verunsichert Trump damit erneut die Börsen?

In der vergangenen Woche war beim Dax verschnaufen angesagt. Bei den US-Börsen sah es anders aus. Der S&P500 wie auch der Dow Jones setzten ihren Weg zu den Allzeithochs weiter fort und die Nasdaq konnte sogar ein neues Allzeithoch bilden. Beim Dow Jones bestätigte sich die Insel, auf die ich ja in meinem Tagesausblick hingewiesen hatte. Jetzt müssen die Bullen die 25450 nachhaltig überwinden um den Weg zu den 25800 frei zu machen.

Dax & Co.: Die Nebenwerte Indizes zeigen sich deutlich robuster als der Dax. Allerdings war bei diesen auch Verschnaufen angesagt, sind aber nicht so anfällig auf verbale Äußerungen wie der Dax oder besser dessen Anleger. Der Dax kämpft weiterhin mit der 200 Tage-Linie, die er glücklicher Weise, am Freitag nach dem Test der 50 Tage-Linie, zurückerobern konnte und nachbörslich wieder an der 12800ter Marke kratzte. Ob es allerdings, nach dem Eklat des G7 Gipfel, den Bullen gelingt die 12800 nachhaltig zu überwinden und die 13000 in Angriff zunehmen ist noch nicht abzusehen. Sollte es unter die 12640, 50 Tage-Linie, gehen dann rücken die 12400-200 in den Fokus der Bären. Warten wir es ab wie die Börsen am Montag starten.

Ihr
Heinz Braunsteiner

Bleibt uns die Achterbahnfahrt an den Börsen erhalten?

Die Börsen waren in der vergangenen Woche geprägt von den politischen Unsicherheiten, die uns in den kommenden Wochen wohl erhalten bleiben. Da brodelt es in den USA mit dem anstehenden, weltweitem, Handelskrieg, der politischen Unsicherheit Italiens und Spanien, aber auch in Deutschland droht mit dem BAMF- Skandal politisches Ungemach. Somit kann für Dax & Co weiterhin keine Entwarnung gegeben werden. Auch die Chartbilder der Indizes sehen nicht gerade gut aus. Der S&P 500 wie auch der Dow Jones schieben sich in einer extrem breiten Range seitwärts können sich aber bisher über der wichtigen Unterstützung, der 200 Tage-Linie, halten. Lediglich die Nasdaq steuert auf ihr altes Hoch zu.

Dax & Co.: Bei den Nebenwerten-Indizes wie M- und S-Dax sieht es bisher noch gut aus und der Tec-Dax konnte sogar ein neues Allzeithoch ausbilden, dieses aber bis zum Wochenende nicht verteidigen. Noch ist der Aufwärtstrend bei den Nebenwerten intakt. Anders sieht es beim Dax aus der durch die Autowerte aber auch von der DB in den Keller geschickt wurde und erneut durch die 200 Tage-Linie rutschte. Hier wird es spannend ob es den Bullen gelingt diese in der kommenden Woche, nachhaltig, zurückzuerobern. Oberhalb dieser Linie sollte das Ziel die 13000 sein, unterhalb dürften die 12400-300 in den Fokus der Bären rücken. Allerdings müssen wir auch mit plötzlichen Ausbrüchen, ausgelöst durch verbale Äußerungen der Politiker, in beide Richtungen rechnen. Von der Agenda her gibt es in der kommenden Woche weniger ein Störfeuer.
Ihr
Heinz Braunsteiner


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