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Mein Wochenausblick vom

  • 10.02.2019
  • 03.02.2019
  • 27.01.2019
  • 20.01.2019

Haben Dax und Co. in der kommenden Woche genug Treibstoff für einen neuen Anlauf zu den 11400?

Schwierige Zeiten stehen den Aktienmärkten bevor. Sinkende Gewinnprognosen, politische Querelen, Konjunktursorgen, eine bisher nicht überzeugende Berichtsaison, Nebelkerzen beim anstehenden Brexit und Ernüchterung im Handelsstreit der USA mit China, nach der Aussage von Donald Trump, dass er sich nicht mit Chinas Staatschef Xi Jinping treffe. All dies ist wirklich kein Treibstoff für steigende Kurse, aber gerade hierin könnten die Chancen für steigende Kurse bei Dax & Co. schlummern. Zwischenzeitlich ist die Stimmungseuphorie verflogen, wie wir am Freitag erkennen konnten und somit dürfte jede positiv überraschende Entwicklung für neuen Treibstoff sorgen. Auch die Hedgefonds die sich in der vergangenen Woche teilweise, wie bei Wirecard, ausgetobt haben ziehen sich im Moment etwas von ihren Shortpositionen zurück. Der Blick ist in der kommenden Woche weiterhin auf die Berichtssaison gerichtet, aber auch die US-Indikatoren zu den Inflationszahlen und Einzelhandelsdaten dürften einen Blick wert sein.

US-Indizes

  • S&P 500

    Konsolidierung oder Korrektur an den US-Börsen?

    S&P
    In der vergangenen Woche steuerte der S&P 500 auf die 200 Tage-Linie zu konnte diese aber nicht überwinden und gab somit vom Hoch gute 60 Punkte ab. Auch der RSI deutete bereits einen überkauften Zustand an. Bisher ist allerdings nicht auszumachen ob der Erholungsversuch vom Freitag erneut einen Angriff auf die 200 TGL auslöst oder dies nur eine technische Gegenreaktion war. Solange die 50 TGL verteidigt werden kann bleibt es bei einer Konsolidierung darunter dürften die 2550, hier verläuft auch die Fibonacci-Retracement-Linie 50 %, in den Fokus der Anleger rücken.

  • Dow Jones

    Beim Dow Jones deutete sich am Mittwoch mit dem Doji bereits eine Umkehr an. Am Freitag rutschte der Dow sogar kurzfristig unter die 200 Tage- Linie, diese konnten die Bullen aber bis zum Handelsschluss zurückerobern. In der kommenden Woche ist der Blick nach oben zu den 25500 gerichtet. Können diese überwunden werden so ist der Weg zum Widerstandsbereich 26000- 26270, frei, sofern Trump keine Steine in den Weg legt. Fällt der Dow Jones aber erneut unter die 25000 so dürfte das offene Gap um die 24750 und darunter sogar die 50 TGL bei jetzt 24240, das Ziel sein. Nach Fibonacci ergibt sich sogar ein Korrekturpotential bis zu den 23500.

  • Dax & Co. in schwierigem Fahrwasser

    Beim Dax deutetes ich auch am Mittwoch bereits eine Schwäche an, die dann in einen kräftigen Rutsch überging. Da krachte es bei einigen Dax- Werten, wie bei TUI, SAP der DB aber vor allem Wirecard, heftig, was dem Dax bis zum Tief fast 500 Punkte kostete. Kurz vor den 10850 Punkten, auf die ich bereits in der vergangenen Woche als Korrekturpotential hingewiesen hatte, kamen dann doch wieder Käufer in den Markt. Einfach dürfte es in der kommenden Woche nicht werden. Als wichtigen Bereich sollten die 11100 bis 200 betrachtet werden die mit einer technischen Erholung angelaufen werden. Prallt der Dax hierin erneut ab dann rücken sogar die 10800 bis 10700 in das Visier der Bären. Kann der Dax aber diesen Bereich 11200 überwinden so dürften die noch offenen Gaps nach oben in Angriff genommen werden.

  • SKS bei den Nebenwerte-Indizes!

    Auch die Nebenwerte konnte sich dem Allgemeinbild der Börsen nicht entziehen. Obwohl Wirecard kräftig durchgeschüttelt wurde gab der Tec-Dax in der vergangenen Woche nur 1,13 % ab während M u. S-Dax über 2 % verloren. Interessant sind die Chart-Bilder der Nebenwerte-Indizes, die alle, bei einer Erholung eine positive SKS ausbilden würden.

Steuern die USA auf eine Rezession zu?

Die Industriewerte im Dow Jones sollten uns eigentlich über die Weltkonjunktur Auskunft geben können, bisher vielen die Quartalsberichte der US-Unternehmen aber gemischt aus. Auch der Zinsentscheid der Fed und die anschließende PK in der die Fed andeutet, dass trotz eines soliden Wachstums, sie hinsichtlich weitere Zinsschritte geduldig sei und sogar die Möglichkeit erwäge den Leitzins wieder zu senken, deuten auf ein Abflauen der US-Konjunktur hin. Viele Unternehmen spüren bereits deutlich die Auswirkungen der Handelspolitik von Donald Trump. Nun deutet dieser an den „größten Handelsdeal aller Zeiten" mit China abzuschließen. Es sollte uns aber nicht wundern, wenn nur Trump dies so sieht. Deshalb dürfte die Rede zur Lage der Nation von Trump am Mittwoch große Beachtung finden, wie auch die Rede von Jerome Powell am Donnerstag in Washington. In der kommenden Woche blicken wir auch wieder auf die Quartalsberichte der Unternehmen und auch auf den Zinsentscheid in GB. der BoE welcher Hinweise auf den Brexit liefern könnte. Von Asien dürften wenig Impulse kommen da die Börsen in China und teilweise in Hongkong geschlossen bleiben.

Dax & Co tun sich weiterhin schwer.

Da sieht es bei den deutschen Indizes deutlich anders aus. Der Dax verlor in der vergangenen Woche fast 1% was auf einige große Werte, wie SAP, der DB, Siemens und vor allem Wirecard zurückzuführen ist, konnte sich vom Tief aber wieder etwas erholen. Damit wurde auch das Gap um die 11180 geschlossen. Noch lauert aber unter der 50 TGL, bei jetzt 10981 Punkten, das nächste Gap, welches noch die 10930 bringen kann. Auch den Unterstützungsbereich 10800 sollten wir nicht aus den Augen verlieren. Nach oben bremst nach wie vor der Widerstandsbereich 11280- 320 den Dax aus. Darüber sollte der Dax die Abwärtstrendlinie in Angriff nehmen und damit die offenen Gaps. schließen. Die Nebenwerte-Indizes M u. S-Dax sind in eine Konsolidierung übergegangen lediglich der Tec-Dax, bedingt durch Wirecard hat deutlich Federngelassen. Für die kommende Woche dürfte es bei allen Indizes spannend werden. Top oder Flop?
Ihr
Heinz Braunsteiner


Waffenstillstand beim Shutdown für 3 Wochen, dafür blickt jetzt alles auf Venezuela und weiter auf den Brexit.

Die politischen Börsen kommen nicht zur Ruhe. Kaum ist ein Kriegsschauplatz geschlossen öffnet sich der nächste. Inwieweit sich Venezuela auf die Börsen auswirken wird ist noch nicht abzusehen, jedenfalls haben diese bisher nicht reagiert. Auch die Öl-Spekulanten verhalten sich bisher ruhig. So blicken wir in der kommenden Woche auf die US-Berichtssaison, die auch bei den Dax-Werten startet und auf die anstehenden Konjunkturdaten. Vergessen sollten wir nicht den Brexit den hier rückt das Austrittsdatum immer näher.

Wiederholt sich der Januar 2018 in 2019?
Am 2.01.2018 starteten die Börsen weltweit durch und konnten neue Hochs ausbilden. Ende Januar gab es dann aber einen kräftigen Rutsch. In 2019 ähnelt sich das Bild. Die Börsen starteten Anfang Januar ebenfalls durch was dem Dow Jones bis zum Freitag 2000 Punkte brachte und auch der Dax konnte gute 1000 Punkte zulegen. Nun kommt beim Dow Jones eine entscheidende Phase, da sich dieser kurz vor einem starken Wiederstand, mit der Abwärtstrendlinie und der 200 Tage-Linie, befindet.

Der S&P500 hat da noch etwas Luft nach oben. Sollten die US-Indizes an den Widerständen abprallen so ergibt sich für den S&P500 ein Korrekturpotential bis 2500 und beim Dow Jones bis 23500. Können die Indizes diese Widerstände überwinden dann hätte der Dow Jones Luft bis zu den 26300 und der S&P bis zu den 2800.

Dax & Co.

Bei Dax & Co. sieht es doch anders aus. Zwar konnte auch der Dax zulegen aber die 200 Tage-Linie ist doch noch weit entfernt und auch die Nebenwerte-Indizes konnten zwar die Widerstände in der vergangenen Woche überwinden aber für die 200 Tage-Linie hat es nicht gereicht. Der Dax konnte am Freitag sogar die 11300 überwinden diese aber bis zum Handelsschluss nicht verteidigen. Auch wenn einige Charttechniker jetzt weiteres Potential nach oben sehen, so dürfte dies aber nicht einfach werden. Hier liegen doch etliche Barrieren, beginnend bei den 11300 bis hoch zu den 11680, im Weg. Bisher ist der Aufwärtstrend allerdings intakt und dies mit steigenden Umsätzen. Sollte der Dax unter die 11200 rutschen dann dürften die Bären ihren Winterschlaf unterbrechen um die nach unten offenen Gaps, bis zu den 10930 Punkten, zu schließen.

Ihr
Heinz Braunsteiner

Mein Wochenausblick vom 20.01.2019 für die 4. Woche auf den DowJones, Dax und die Nebenwerte-Indizes.

War dies am Freitag der Befreiungsschlag oder doch nur ein kurzes Luftholen?

Politisch hat sich in der vergangenen Woche nichts geändert, lediglich die Hoffnung auf ein baldiges Ende im Handelskonflikt zwischen der USA und China, ausgelöst durch einen Bericht im „Wall Street Journal“ was die US-Anleger zu einer Börsenrally beflügelte und dieser sich auch Europa nicht entzog.
Dominierend bleiben aber für die kommende Woche der Brexit, vor allem wie der „Plan B“ von Theresa May aussieht. Aber auch der Shutdown in den USA dürfte weiterhin zur Unsicherheit beitragen. Überraschungen gab es in der vergangenen Woche bei den Q4-Berichten, da einige Banken die Erwartungen der Analysten deutlich übertrafen. In der kommenden Woche geht die Berichtssaison weiter, wobei am deutschen Aktienmarkt noch abwarten angesagt ist. Lediglich der ZEW-Index und das ifo-Geschäftsklima wird auf der Agenda Beachtung finden, den vom EZB Zinsentscheid dürfte kein Störfeuer kommen und ob die US-Konjunkturdaten geliefert werden ist fraglich.

Beim Dax sieht es nicht so freundlich aus.

Dieser konnte am Freitag die 11000ter Marke und auch die 50 Tage-Linie, überwinden und damit auch das erste offene Gap schließen. Jetzt liegen aber die Widerstände wie Leitersprossen übereinander. Ob die Kraft und die Hoffnung ausreicht diese in der kommenden Woche zu überwinden, um auf den Widerstandsbereich 11630- 11700 mit der Abwärtstrendlinie zuzusteuern, hängt sicherlich von der politischen Entwicklung ab. Aber manches Mal gehen die Bullen auch einfach durch.

Dies ist keine Handelsempfehlung, sondern gibt nur meine persönliche Handelseinschätzung wieder.
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