Sie sind hier: Startseite » Jahresausblick 2019

Jahresausblick 2019

  • POLITIK:

    Einen Ausblick auf die weitere politische Entwicklung in Europa, den USA wie auch Asien und den Entwicklungsländern, war 2018 ohne Glaskugel, nicht möglich und wird auch 2019 ohne hellseherische Fähigkeiten nicht möglich sein. Das politische Umfeld, ist schon beginnend mit dem anstehenden Brexit, kommt er oder kommt er nicht, schwer zu durchschauen. Genauso wie unser neuer Baron Münchhausen, Donald Trump, der als US-Präsident die Welt nicht nur mit seinen Lügen, sondern auch mit immer neuen Überraschungen und Entscheidungen, in Atem hält. Wie auch 2018 sehen einige Hellseher schreckliche Szenarien 2019 auf diese Welt zukommen. Ob diese eintreffen, wird sich zeigen, aber der eine oder andere kann schon einen Treffer landen. Politische Börsen haben kurze Beine, eine Börsenweisheit, die 2018 nicht zutraf und auch 2019 keinen Bestand haben wird.

  • WIRTSCHAFT UND TRENDS:

    Die Handelskriege, ausgelöst durch Donald Trump, werden sich auch im ersten Quartal 2019 fortsetzen und auch die anstehende Entscheidung zum Brexit, dürfte den Start in das Börsenjahr 2019 erschweren. Das Umfeld für Kapitalanlagen, aufgrund geopolitischer Unsicherheit, ist damit noch anspruchsvoller geworden. Auch die Geldpolitik der Zentralbanken tragen hierzu bei. Dies wird auch dazu führen, dass die Turbulenzen an den Märkten, wie auch die damit verbundene Volatilität noch zunehmen werde. Laut Experten wird die Konjunktur weltweit etwas an Dynamik verlieren, sofern sich an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, vor allem bezogen auf den Handelskrieg der USA mit China, nicht grundlegendes ändert und für Europa ein harter Brexit nicht vermieden wird.

    Heinz Braunsteiner
    HB- Market Research

Werbung

>

Ausblick 2019 auf:

  • Indizes
  • Branchen u. Trends:
  • Dax & Co.:
  • Devisen:
  • Gold

Indizes

Alle großen Indizes haben weltweit mit deutlichen Verlusten das Börsenjahr beendet. Sicherlich gibt es auch Exoten die Gewinne ausweisen, diese waren und sind weiterhin mit sehr hohen Risiken verbunden und auch schwer durchschaubar, wie der iBovespa (Brazil) mit + 12,8 % oder der IBC (Venezuela) mit + 12,5 %. Den selbst der Dow Jones, der in der Spitze fast 9 % zulegen konnte schließt das Börsenjahr mit einem deutlichen Minus ab. Welche Länder oder Kontinente 2019 zu den Gewinnern gehören werden, ist bisher nicht auszumachen. Möglich, dass es Länder sein werden, die wir heute noch gar nicht auf der Agenda haben. Ob auch Europa, hier Schwerpunkt Deutschland, deren Aktien übermäßig abgestraft wurden, wieder zu den Gewinnern gehören wird, dürfte vom Wandel der Autoindustrie und der politischen Entwicklung, abhängen.

Branchen und Trends

Kaufen, wenn die Kanonen donnern, ob dies für 2019 die richtige Strategie ist?
Eine alte Börsenweist aus Zeiten von Kostolany oder dem Börsenorakel W. Buffet dürfte auch 2019 keine schlechte Strategie sein, sofern man gute Werte erkennt die überproportional abgestraft oder einfach nur in Sippenhaft genommen wurden. Hierzu gehört sicherlich die Autoindustrie und deren Zulieferer. Vor allem diejenigen, die sich dem Wandel der Zeit schnell anpassen können. Ob die E-Mobilität allein die zukünftige Antriebsart sein wird, ist noch lange nicht ausgemacht, hier schlummern sicherlich neue Ideen noch im Verborgenen. Aber auch die autonome Mobilität birgt enorme Chancen für zukünftige Entwicklungen im Bereich neuer und innovativer Software. Auch in der Industrie dürfte die Entwicklung neuer Arbeitsabläufe, mangels Fachkräfte, vorangehen und nicht zu vergessen, der Klimawandel, der neue Herausforderungen mit sich bringen wird. Die Aufzählung kann unendlich fortgesetzt werden und beinhaltet nur einen Auszug der kommenden Chancen.

Die Zeit bleibt nicht stehen.

Dax & Co.

Der Dax wie auch die Nebenwerte- Indizes, gehören zu den absoluten Verlierern im Jahr 2018. Hier wurden vor allem die Autoindustrie, die Mode-Branche und die Banken abgestraft. Viele Werte wurden auch einfach nur in Sippenhaft genommen. In den ersten Wochen, bis zum Brexit-Entscheid, dürfte sich wenig bewegen. Sollte es doch zu einem „Harten Brexit“ kommen, so ist auch noch im Dax ein Test der 10000ter Marke oder sogar der 9200, nicht ausgeschlossen. Gelingt es den „Harten Brexit“ abzuwenden, so sollten die 12000 oder sogar das Allzeithoch, sofern auch der Handelskrieg beendet wird, wieder, wie auch bei den Nebenwerte- Indizes, erreichbar sein.

Noch ist die deutsche Wirtschaft am Laufen und dies sollte auch dann wieder die Aktien-Kurse beflügeln, auch wenn der größte Vermögensverwalter vor Anlagen in Europa warnt, aber selbst seine Anteile bei einigen Unternehmen in Deutschland aufstockt. Da aber der Wandel der Zeit schneller voranschreitet als in den Jahren davor, muss in Zukunft die Anlagestrategie schneller an die Entwicklung der Kapitalmärkte angepasst werden, was dann auch eine starke Volatilität in den einzelnen Indizes hervorrufen wird.

Werbung

Devisen

Devisen

Die Devisen bleiben auch 2019 der Spielball der Spekulanten, vor allem die Exoten werden gerne dazu genutzt. Wo sich gute Chancen für Spekulanten ergeben werden, ist wieder von der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung der einzelnen Länder abhängig. Inwieweit der Euro wieder an Stärke gewinn, ist stark von Italien, Frankreich aber auch Griechenland und dem US-Dollar, abhängig. Deshalb dürfte die EZB auch 2019 an der bisherigen Strategie des billigen Geldes festhalten. Auch die Fed könnte wieder, sofern sich die Gefahr einer Rezession in den USA anbahnt, an der Zinsschraube drehen und diese erneut lockern, was den Dollar schwächt und damit die anderen Währungen zum Dollar stärkt.

Bitcoin

Ein Blick auf den Bitcoin: Auch wenn es zwischenzeitlich hunderte Crypto-Währungen gibt, so ist der Bitcoin mit seinem Höhenflug zu den 20000 $, doch der bekannteste. Wie immer, platzte auch hier die Luftblase und der Kurs steuerte kontinuierlich auf die 3500 zu. Auch wenn sich der Kurs hier leicht erholen konnte, dürfte der Abwärtstrend 2019 weiterhin Bestand haben.

  • Bitcoin Entwicklung 2018
  • Bitcoin Entwicklung ab 2017

Werbung

Gold

Nachdem Anfang des Jahres 2018 Gold bis Mai innerhalb in eine Seitwärtsbewegung verharrte, ging es dann vom Hoch bei den 1365 $ kontinuierlich abwärts. Erst bei den 1174 setzte dann zögerlich eine Erholung, die sich in den letzten Handelswochen verstärkte, ein. Möglich, dass dies nur eine technische Erholung ist. Positiv sollte die Zurückeroberung der 200 Tage-Linie bewertet werden. Ob dies aber einen weiteren Anstieg bis zu dem Allzeithoch auslöst, davon ist in dem derzeitigen Umfeld nicht auszugehen. Der RSI zeigt bereits einen überkauften Zustand an dem, rückblickend, immer stärkere Abgaben folgten. Für 2019 gehe ich weiterhin von einer Seitwärtsbewegung innerhalb der breiten Range 1200 bis 1370 aus. Nur wenn weltweit eine Rezession eintritt oder eine erneute Finanzkriese ausgelöst wird, dürfte Gold wieder an Zuspruch gewinnen.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Mehr erfahren